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Einlauf von oben

Verdauungsstörungen machen sich bemerkbar durch Völlegefühl, Aufstoßen, Brennen, Blähungen, kurzfristiges Entleeren des Darms oder auch als Darmlähmung mit Druckgefühl und verhärteten Bauchpartien. Aber wie kommt es eigentlich dazu?

Unsere Nahrung hat bis zu ihrer Aufnahme in den Körper im Dünndarm bereits mehrere Verdauungsschritte durchlaufen: Im Mund wurde sie zerkleinert und eingespeichelt, dabei begann bereits die Aufspaltung der Stärke in Bruchstücke.

Im Magen wurde sie kräftig mit Magensäure durchmischt und die Eiweiße denaturiert. Im Dünndarm wurde der Speisebrei mit Verdauungssäften aus Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse gemischt. Zerkleinert, zerlegt, gelöst und in wasserlösliche Form gebracht können dann die Nährstoffe zusammen mit Vitaminen und Mineralstoffen durch die Darmwand in das Blut oder in die Lymphbahnen aufgenommen werden.

Wird der Verdauungsvorgang in nur einem einzigen dieser Schritte gestört, so beeinflusst das die Verdaulichkeit der Nahrung und auf Dauer verschiebt sich das Milieu im Darm. Unverdaute Nahrungsreste machen den Stuhl klebrig und zäh, lagern sich gerne im Darm ab, überdehnen ihn und stellen für unerwünschte Darmbakterien eine beständige Futterquelle dar.

Die lieben das saure Milieu und signalisieren ständig Hunger auf mehr (meist Süßes und Fettes), was den Teufelskreis weiter antreibt. Gleichzeitig scheiden sie giftartige Stoffwechselprodukte aus und vermehren die Gasproduktion im Darm. Gifte und Gase gelangen über das Blut in die Leber, die meist eh schon an der Grenze ihrer Belastung ist. Oft folgen Erschöpfungszustände, verstärkt durch den gleichzeitig zunehmenden Mineralstoffmangel. Das Immunsystem wird aktiviert, auch andere Schleimhäute des Körpers können mit Entzündung reagieren (z. B. Atemwege, Augen).

Abhilfe kann hier ein „Einlauf von oben“ schaffen. Täglich morgens wird nüchtern ¼ l lauwarmes Wasser mit 1 gestrichenen TL Bittersalz (Magnesiumsulfat) getrunken. Diese dünne Dosierung nach Dr. F.X. Mayr wird in der Regel gut vertragen und mit ein wenig Zitronensaft sie ähnlich wie etwas bitterer Grapefruitsaft.

Die bittere Salzlösung rieselt den Magen-Darm-Kanal hinunter, löst nach und nach von den Wänden und zwischen den Darmzotten klebende alte Speise- und Kotreste ab und schwemmt sie dem Darmausgang zu. Zusätzlich wirkt sie auf Leber, Galle und die übrigen Verdauungsdrüsen reinigend und sekretionsfördernd.

Durch die Salzlösung nimmt der Stuhl meist zunehmend flüssige Form an und wird ein- bis dreimal täglich abgesetzt. Lösen sich größere Schlacken, können häufigere Entleerungen vorkommen. In solchen Fällen sollte die Salzlösung vorübergehend vermindert oder weggelassen werden. Die Dauer der Einnahme (Wochen bis Monate) richtet sich nach den bestehenden Beschwerden. Unterstützend wirken regelmäßige Colonmassagen, zu denen ich sie gerne anleite!

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