Haarmineralanalyse
Schwermetallbelastungen oder ein Mangel (oder auch ein Überschuss!) an Mineralstoffen können unterschiedliche Beschwerden auslösen. Mit einer Untersuchung im (Voll)Blut lässt sich der Jetzt-Zustand der Mineralstoffe gut darstellen. Im Haar hingegen werden die Elemente eingelagert und sind dann fest darin gebunden. Eine Haaranalyse ist daher sehr gut zur Untersuchung des Mineralstoffhaushaltes über einen längeren Zeitraum geeignet.
Viele Menschen haben versteckte Mineralstoffmängel oder -überschüsse. Mineralstoffe sind wichtige Bausteine, die der Körper nicht nur für gesunde Haut, Haar, Nägel und Knochen braucht, sondern auch für eine Vielzahl an Stoffwechselvorgängen im Körper - alleine Zink ist für mehr als 200 solche Vorgänge erforderlich! Daneben bestehen vielfältige Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen diversen Mineralstoffen und Vitaminen, sodass eine ungezielte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nicht zu empfehlen ist.
Die Haarmineralanalyse ist in dem von mir präferierten Labor bereits seit mehr als 40 Jahren etabliert und liefert verlässliche Ergebnisse für insgesamt 28 Elemente (Hauptmineralstoffe, Spurenelemente und toxische Metalle, z. B. Quecksilber, Aluminium, Blei). Voraussetzung ist eine vorschriftsmäßige Entnahme der Haarprobe, d.h. ausreichende Menge chemisch für mind. 2-3 Monate unbehandelten Kopfhaares (nicht gefärbt, getönt, gebleicht oder dauergewellt).
Eine genaue Anleitung zur Probenentnahme liegt dem Auftrag bei. Die „Probenentnahme“ ist einfach und unkompliziert und kann vom Patienten selbst durchgeführt und zur Post gegeben werden. Die Auswertung dauert ca. 14 Arbeitstage und wird graphisch sowie in Textform erstellt und kostet dzt. 139.- €.
Sobald das Ergebnis vorliegt, besprechen wir das Ergebnis gemeinsam und legen das weitere Procedere (Ernährungsumstellung, erforderliche Ausleitungsmaßnahmen, Einnahme von Vitalstoffen) fest. Ggfs. ist in Einzelfällen, z.B. zum Aufdecken von Verwertungsstörungen im Organismus ergänzend eine Urinanalyse erforderlich. Eine Kontrolluntersuchung kann bei schweren Abweichungen (nach oben oder unten) im Verlauf sinnvoll sein, sollte bei einer Schwermetallausleitung aber frühestens nach 9 Monaten erfolgen.

